Es ist für viele sehr undurchsichtig, was gerade im Golf von Mexiko passiert. Zwar wurde durch die Medien bekannt, dass es Rettungsversuche zur US-Ölkatastrophe gibt, doch so richtig kann man sich das alles nicht vorstellen.
Al Jazeera hat ein Infovideo erstellt, dass zeigt, welches Ideen zur Schließung des Lecks existieren und was man dafür machen müsste. Uns belibt nur zu hoffen, dass es schnell einen Erfolg gibt und nicht wie bisher alle Versuche, die US-Ölkatastrophe einzudämmen, scheitern.
Richard Sears hat seine eigenen Ansichten zur weltweiten Energiekrise: Er zeigt auf, dass die Ölknappheit gar kein großes Problem darstellt, da der Ölkonsum schon seit Jahren rückgängig ist – ebenso wie es vorher mit den Energielieferanten Holz und Kohle passiert ist.
Vielmehr sieht er, dass duch Innovation das Ende der Öl-Ära herbeigerufen wird und wir so die bestehenden Reserven nie wirklich leeren werden – Die Vorbereitungen für das Ende des Erdöls.
Film ab:
Irgendwie sieht Richard Sears das alles ziemlich locker. Ich bin mir nicht so sicher, ob wir das einfach alles so auf uns zukommen lassen können. Sehr interessant und m.E. auch richtig sind die Energiezyklen die er aufzeigt.
DerMerkur berichtet, dass die Weltbank eine Empfehlung an die osteuropäischen Länder herausgegeben hat:
Die Weltbank empfiehlt den Ländern Osteuropas, stärker ihre beträchtlichen heimischen Kohlenvorräte zu nutzen und den Ausbau der erneuerbaren Energien voranzutreiben, um sich von Öl- und Gasimporten vornehmlich aus Russland unabhängiger zu machen.
Die russischen Energiekonzerne (u.a. Gazprom) hätten wohl bisher nicht entsprechend in die Infrastruktur investiert, um den Lieferverpflichtungen nachzukommen. Sowohl Osteuropa als auch China haben einen immer größeren Energiebedarf, der bisher zu einem großen Teil auch durch russisches Gas und Öl gedeckt wurde. In den nächsten beiden Jahrzehnten ist jetzt wohl mit Engpässen zu rechnen.